Mehr Energie und Lebensfreude durch eine gesunde Psyche

Es gibt viele Situationen, in denen man sich schnell unwohl fühlen kann… Man ist gestresst oder gar geängstigt - Reaktionen, die wohl jeder schon mal erlebt hat. Nehmen diese Ängste und negativen Gefühle allerdings überhand und beeinträchtigen den Alltag, kann dies die Lebensqualität enorm vermindern.

 
 

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…und auf einmal macht eine völlig normale Fahrt im Aufzug soviel Angst wie ein Tauchgang im Haifischbecken.

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KURZ ERKLÄRT:


Ein einfaches Beispiel wäre wohl ein Tauchgang im Haifischbecken… Angst und Fluchtinstinkt sind in diesem Fall eine hilfreiche und notwendige Reaktion des Menschen.Ist die individuelle Wahrnehmung aber gestört, können ähnlich starke Ängste und Emotionen auch in viel harmloseren Situationen entstehen.So kann also möglicherweise eine, eigentlich völlig normale, Fahrt im Aufzug, für den Betroffenen Ängste, wie bei einem Tauchgang in einem Becken voller Haie auslösen.

 

Verhaltenstherapie: Umdenken hilft!


Die eigene Wahrnehmung basiert auf einer ganz persönlichen Sichtweise; diese kann früher mal passend gewesen sein. Jetzt, sehr viel später, in einer anderen Lebenssituation bemerken Sie Einschränkungen.
Während einer Psychotherapie können Sie lernen, Ihre Emotionen und Gedanken, aber auch Ihr Verhalten zu verstehen. Ein Umdenken beginnen und neue Wege beschreiten.

Kognitive Verhaltenstherapie - kurz erklärt:

Vom lateinischen „cognitio“ abgeleitet, bedeutet das Wort Kognition „Erkennen“ oder „Kennenlernen“. Und genau dies bildet auch die Grundlage der Therapie:

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Bei der Lehre der kognitiven Verhaltenstherapie geht man davon aus, dass nicht die Situation an sich - sondern die individuelle Bewertung dieser -  zu einem entsprechenden Fühlen und Verhalten führt.

Dabei befinden sich Gefühle, Gedanken und körperliche Reaktionen in einem ständigen Kreislauf.

Statt negativer Gedankenmuster und Einschränkungen finden Sie hin zu einem lösungsorientiertem Umdenken.

 

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Ich will endlich wieder Aufzug fahren, auf Türme steigen und unter Leute gehen - so wie alle Anderen auch!

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ALTE, NEGATIVE SICHTWEISE 

„Ich kann unmöglich mit dem Aufzug fahren, es ist für mich schlimmer, als in einem Haifischbecken zu tauchen. Als ich es das letzte Mal gemacht habe, hatte ich Atemnot und Herzrasen. Ich bin fast gestorben.”

NEUE, POSITIVE SICHTWEISE

„Achso - stimmt ja! Ich fahre nur Aufzug - weit und breit sind „keine Haie“ zu sehen. Es gibt also keinen Grund in Panik auszubrechen. Auch wenn ich mich vielleicht etwas unwohl fühle, bin ich doch an einem sicheren Ort.“

 
 

Hilfe zur Selbsthilfe

Was sich so einfach anhört, kann unter Umständen aber ziemlich schwierig sein. Denn irrationale Sicht- und Verhaltensweisen können sich jahrelang angesammelt haben. Diese zu enttarnen und dann auch noch durch eine neue Bewertung zu ersetzen, ist Ihre aktive Aufgabe. Dabei werden Sie neue, positive Denkmuster erlernen und durch kleine Übungen im Alltag trainieren. Ihr Therapeut wird Ihnen dabei jederzeit zu Seite stehen und Sie unterstützen.

 
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Im Hier und Jetzt.

Bei einer Verhaltenstherapie werden Probleme lösungsorientiert angegangen. Die Gegenwart spielt eine größere Rolle als die Vergangenheit und die Zukunft.

 

Wann kann eine Verhaltenstherapie helfen?


Grundsätzlich hilft eine Verhaltenstherapie wenn Gedanken, Gefühle, Erleben oder das Handeln gestört sind. Dies lässt sich natürlich nicht verallgemeinern, denn insbesondere die Gefühlsebene ist sehr vielschichtig und bei jedem Menschen individuell verschieden. Eine Störung liegt vor, wenn der Alltag und das Leben beeinträchtigt sind.





Typische Anwendungsgebiete einer Verhaltenstherapie:

  • Depressionen

  • Ängste (Panikattacken und Phobien)

  • Sucht & Zwänge (Essstörungen, Suchterkrankung, Zwangsstörung)

  • Schlafprobleme (Schlaf, Albträume)

  • Unangebrachte Reaktionen (Aggression, Verdrängung)

  • Traumata (Nach einem Unfall oder nach Missbrauch)


Eine Therapie kann ebenfalls helfen bei:

  • Bewältigung von negativen Veränderungen im Leben (Trennung, Jobverlust)

  • Lösung bei zwischenmenschlichen Konflikten (Familie oder im Beruf)

  • Stress und Burnout

  • Reizdarm

  • Chronische und schwerwiegende Gesundheitsprobleme

 
 

Wie eine Verhaltenstherapie funktioniert:


Genauso wie negative Denkmuster oder Gefühle „erworben“ wurden, können diese durch ein positives Umdenken ersetzt werden.

Daher erfolgt nach einer umfangreichen Diagnose/Analyse, das Erlernen von neuen Sichtweisen. Die Bewältigung von negativen Situationen, wird durch hilfreiche Techniken und Strategien trainiert.

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Gemeinsames Bewerten und „Sortieren“ der belastenden Gedanken und Erlebnisse

  • Achtsamkeitsübungen 

    • Trainieren der Wahrnehmung

  • Entspannungstraining

    • Durch Atemtraining oder weitere Entspannungsübungen können stressige Situationen besser bewältigt werden

  • Konfrontation mit der Situation um zu desensibilisieren

Dies kann gedanklich, in der eigenen Vorstellung geschehen
Durch Rollenspiele mit dem Therapeuten oder mit Dritten
Und wenn immer möglich in der Realität

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Fragen und Antworten

Ich habe alle Fragen schon durchgelesen, meine wird aber nicht beantwortet?!

Sehr gerne möchten wir Ihre Frage auch beantworten. Bitte schreiben Sie uns eine Mail an faq[at]qurateam.ch*

*Bitte nutzen Sie diese Emailadresse nur für allgemeine Fragen. Ihre individuellen Fragestellungen klären wir gerne persönlich mit Ihnen. Hier können Sie uns direkt kontaktieren.

Gibt es die Möglichkeit meinen Therapeuten erstmal kennenzulernen?

Selbstverständlich bieten wir Kennenlerngespräche an. Dies ist sogar extrem wichtig, da für den Erfolg einer Therapie auch die Chemie zwischen Ihnen und Ihrem Therapeuten stimmen muss. Das ist durchaus gegenseitig, Ihr Therapeut muss sich sicher sein, Ihr Anliegen zu verstehen und Sie auf Ihren nächsten Schritten gut zu unterstützen.

Wann bemerke ich erste Ergebnisse?

Unter Umständen können Sie recht schnell Veränderungen beobachten. Allerdings basiert die Verhaltenstherapie auf vielen kleinen Schritten. Ein toller Erfolg ist auch das Bemerken von kleinsten positiven Veränderungen: Das haben Sie geschafft!

Wie lange dauert eine Therapie? 

Dies ist individuell unterschiedlich. Eine Einschätzung kann in der Regel bereits nach den ersten Sitzungen getroffen werden.

Wie lange dauert eine Sitzung?

Je nach Fragestellung dauert eine Sitzung zwischen 50-90 Minuten.

Irgendwo habe ich doch die Antwort zu meiner Frage schon gelesen, haben Sie noch weitere FAQ Seiten?

Ja, vielleicht war es auf der Seite von Paare / Gruppen oder den allgemeinen FAQs

Ich kann mein Problem nicht länger ignorieren, wie schnell bekomme ich bei Ihnen einen Termin?

“4 von 5 Patienten erhalten in der Regel innerhalb von 4 Wochen einen Termin zum Erstgespräch.”

Bei Ihrer Anmeldung im Sekretariat oder online können Sie die Diagnose/Fragestellung auswählen. Daraufhin wird die Schätzung der Wartedauer sofort mitgeteilt/angezeigt. 4 von 5 Patienten erhalten in der Regel innerhalb von 4 Wochen einen Termin zum Erstgespräch.



Zahlt die Krankenkasse meine Verhaltenstherapie?

Grundsätzlich Ja! Wenn es sich um eine psych. Erkrankung handelt, übernimmt Ihre Krankenkasse die Therapie. Abzüglich Franchise und Selbstbehalt. Je nach Krankenkasse und Versicherungsmodell müssen Sie zuerst den medizinischen Telefondienst anrufen oder sich beim Hausarzt oder HMO-Zentrum für eine Überweisung zu uns melden.

Welche Schritte muss ich dafür in die Wege leiten?

Je nach Krankenkasse und Versicherungsmodell müssen Sie zuerst den medizinischen Telefondienst anrufen oder sich beim Hausarzt oder HMO-Zentrum für eine Überweisung zu uns melden. Zur individuellen Abklärung der Finanzierung der Therapie durch die Grundversicherung Ihrer Krankenkasse wenden Sie sich am Besten direkt an Ihre Krankenkasse, die wird Sie gerne beraten.

Wie vereinbare ich einen Termin?

Für eine Anmeldung bei uns können Sie sich sehr gerne telefonisch an unser Sekretariat wenden. Oder Sie nutzen unseren Online-Service und vereinbaren ganz bequem und in Ruhe Ihren Termin am Computer.

Was fällt unter „psychische Erkrankung“?

Eine psychische Störung kann viele Gesichter haben. Für die Krankenkasse ist entscheiden, dass ein „Krankheitswert“ vorliegt. Eine psychische Erkrankung (im Sinne der Krankenkasse) wäre zum Beispiel Schizophrenie, Depression oder Verhaltensstörungen. Wir bieten gerne auch diagnostische Abklärungsgespräche an. Diese stellen keine Verpflichtung zu einer anschließenden Therapie dar.

Was ist ein Abklärungsgespräch?

Innerhalb von ca. 3-4 Terminen bekommen Sie eine umfassende Diagnostik inkl. Prognose und Bewertung der verschiedenen Eindrücke/Symptome.
Wir besprechen mit Ihnen, ob eine Therapie Sinn macht und geben Ihnen eine erste Einordnung. Vor dem Hintergrund, dass das übicherweise 7 Jahren vergehen zwischen Auftreten des Leidenszustand und der therapeutischen Begleitung, ermutigen wir Sie solche Abklärungsgespräche niedrigschwellig zu erwägen.

Wird mir der Therapeut Lösungen für mein Problem vorschlagen?

Mit Fragen und Anregungen wird Sie Ihr Therapeut auf Ihrem Weg begleiten.Der Fokus liegt dabei aber immer auf der „Hilfe zur Selbsthilfe“, sodass die Lösungen und Möglichkeiten aus Ihnen selbst entstehen.

Mein ganzer Umkreis meint, ich sollte eine Therapie machen - ich möchte das aber gar nicht…

Eine Psychotherapie ist grundsätzlich freiwillig. Wir glauben, dass sich Ihnen der Nutzen einer Therapie sehr schnell zeigt/bemerkbar macht. Erwägen Sie doch einfach ein Kennenlerngespräch und entscheiden dann, ob Sie sich bereit fühlen.